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Die Fraktion der FÖDL stellt am 03.05.2016 den Antrag auf ein streckenbezogenes Tempo 30 – Limit in der Ortsmitte Oberhausen. Zudem soll das Tempo 30 – Schild in Rheinhausen verschoben werden.

Der Ortskern Oberhausen im Bereich der Kirche ist nach unserer Auffassung für den Auto- und LKW-Verkehr übersichtlich gestaltet. Dennoch halten wir diesen Verkehrsabschnitt in Bezug auf alle zu berücksichtigenden Verkehrsteilnehmer für verbesserungsfähig.

Es ist immer wieder festzustellen, dass die Überquerung der Kolpingstraße sowie der Jahnstraße besonders für Schüler und Kindergartenkinder ein gewisses Sicherheitsrisiko birgt.
Selbst an den vorhandenen Zebrastreifen kam es bereits zu gefährlichen Zwischenfällen. Oft werden diese Querungshilfen jedoch gar nicht erst genutzt.
Regelmäßig stehen daher wartende Kinder am direkten Straßenrand. Nicht selten kann beobachtet werden, dass herannahende Autolenker dennoch die Geschwindigkeit nicht der Situation entsprechend anpassen.

Die Mitglieder der Fraktion der FÖDL sind der Ansicht, dass eine für alle Verkehrsteilnehmer harmonische Gesamtsituation geschaffen werden sollte.
Um das Konzept
„sicherer Schulweg ⁄ Kindergartenweg” in der Ortsmitte Oberhausen weiterzuentwickeln, sind daher mehrere Ansatzpunkte anzugehen.

Als ersten Schritt haben wir mit dem unten angehängtem Antrag die Einrichtung eines streckenbezogenen Tempo 30 – Limit vor der Kastanienhof-Grundschule und dem Kindergarten St. Franziskus vorgeschlagen. Mit Unterstützung durch unseren Bürgermeister Martin Büchner und der Mehrheit des Gemeinderates wurde der Antrag mittlerweile dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken!
Bis zur Änderung der beabsichtigten Straßenverkehrsordnung durch die Bundesregierung kann es jedoch gem. Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur noch einige Wochen dauern.

Wir sind aber zuversichtlich die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im direkten Umfeld der Grundschule, Kirche und Kindergarten noch in diesem Jahr realisieren zu können.

Als weiteren Punkt für mehr Sicherheit für Fußgänger, Rad- und Autofahrer gilt es die Nutzung der vorhandenen Querungspunkte zu erhöhen.
Dabei sollten auch die Eltern, Erzieher und Lehrer die Kinder motivieren vorhandene Zebrastreifen zu nutzen und dabei selbst als Vorbild auftreten.

Erfreulicherweise werden sowohl in unseren Schulen als auch in den Kindergärten bereits Präventivmaßnahmen (teilweise sogar mit Unterstützung der Polizei) durchgeführt. Dieses Engagement sollte auch uns anspornen. Daher bitten wir alle Einwohnerinnen und Einwohner im Straßenverkehr (nicht nur als Autofahrer) Vorbild zu sein und unsere Kinder zu verantwortungsbewusstem verhalten zu motivieren.

Ziel des Konzeptes für einen sicheren Schulweg / Kindergartenweg ist es ebenso, dass durch die genannten Maßnahmen z.B. Grundschulkinder den Schulweg auch alleine sicher meistern können und nicht täglich von ihren Eltern gefahren werden müssen.
Gleichzeitig sollte damit – aufgrund geringerem Verkehr und weniger parkenden Fahrzeuge der Eltern vor der Schule / dem Kindergarten – die Straßennutzung für alle Verkehrsteilnehmer übersichtlicher werden.

Zuletzt bleibt jedoch anzumerken, dass mehr Sicherheit an diesen sensiblen Bereichen nur durch aktive Umsetzung der o.g. Punkten aller Verkehrsteilnehmer kommen kann.
Es liegt damit an jeder Bürgerin/jedem Bürger sich für ein Verhalten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu entscheiden. Wir bedanken uns daher schon vorab für ihr Verständnis und Ihre (vorbildliche) Mithilfe.

Wir müssen nicht immer erst einen ernsten Unfall abwarten, um Sicherheit im Straßenverkehr wertzuschätzen. Für uns und unsere Kinder.

 

Ihre Fraktion der FÖDL

 

Antrag


   Anlage 1    

Anlage 2     



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