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Freie Ökologische Demokratische Liste Oberhausen-Rheinhausen


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 Informationsgespräche mit der FÖDL am 22.04.2015

Klares Nein der FÖDL zum geplanten Konverterstandort Landstraßenäcker


Liebe Bürgerinnen und Bürger,


am Mittwoch, dem 22.04.2015 fand in der Gaststätte zur Rose in Oberhausen eine Informationsveranstaltung der Freien-ökologisch-demokratischen Liste (FÖDL) zu aktuellen und wichtigen kommunalen Themen statt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem das Genehmigungsverfahren zur Stilllegung und dem Abriss des Atomkraftwerkes KKP 1 in Philippsburg (moderiert durch Gemeinderätin Katharina Korrmann), sowie die Thematik „innerdörfliche Entwicklungskonzeptionen“ (moderiert durch Gemeinderat Andreas Aumüller).

Im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung und des Interesses der anwesenden Bürgerinnen und Bürger stand jedoch der von der Fa.Transnet BW favorisierte Konverterstandort Landstraßenäcker auf der Gemarkung von Waghäusel. Dieser Standort befindet sich im Naherholungsraum vor der Haustüre von Oberhausen-Rheinhausen in einer Entfernung von ca. 800 Metern zur südlichen Bebauungsgrenze von Oberhausen.

Fraktionvorsitzender Thomas Zieger erläuterte die bisherige Chronologie der von Transnet BW durchgeführten Konverter-Standortsuche und die hierbei auf der Grundlage einer Raumwiderstandsanalyse beurteilten Abwägungskriterien (Kriterien Raumordnung, Technik, Umwelt).

Er wies darauf hin, dass entsprechend der Ergebnissen der Raumwiderstands-analyse zunächst zwei andere Standorte, insbesondere der Standort 10 (Altrhein auf Gemarkung Philippsburg) als bevorzugt geeignet beurteilt wurden.

Thomas Zieger betonte, dass aus Sicht der FÖDL der Standort Landstraßenäcker insbesondere aus nachfolgenden Gründen abgelehnt und verhindert werden muss:

  • geringe Entfernung zur Wohnbebauung (ca. 800 Meter zur Bebauungsgrenze von Oberhausen und ca. 500 Meter zur Bebauungsgrenze von Wiesental)

  • zu erwartende Lärmbelästigung/mögliche Gefahren für die Gesundheit

  • der Standort befindet sich in einem Wasserschutzgebiet

  • keine Einfügung der Bebauung in den dortigen Naherholungsraum/

gravierende Beeinträchtigung des dortigen Naherholungsraums

  • keine visuelle Abschirmung der Bebauung aus dem Blickwinkel von Oberhausen.


Theo Buggle informierte die Bürgerinnen und Bürger über die Funktionsweise eines Konverters und untermauerte die genannten Bedenken und Befürchtungen in technischer Hinsicht.

Thomas Zieger betonte die Notwendigkeit, zur Verhinderung des geplanten Standortes Landstraßenäcker, eine Kulisse des demokratischen Widerstands aufzubauen:

Aus Sicht der FÖDL sind insbesondere folgende Maßnahmen zu nennen und notwendig:

  • Organisation des Widerstandes -„Schulterschluss“ der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderates und der Bevölkerung zu den weiteren Aktionen / Vernetzung mit den Projektgegnern in Waghäusel

  • Beauftragung einer Rechtskanzlei durch den Gemeinderat

  • Sichtbarmachung des Widerstandes gegen den Konverterstandort, insbesondere durch weitere Aktionen wie, Organisation einer Podiumsdiskussion durch die Gemeinde, Durchführung einer Unterschriftenaktion, Aufstellung eines Banners entlang der Landstraße, Durchführung einer Demonstration etc.)

  • Prüfung der politischen Unterstützung durch den Bundestagsabgeordneten

des Wahlkreises, sowie der Kandidaten für die anstehende Landtagswahl.

  • Gespräche mit den betroffenen Eigentümern der für den Konverterbau benötigten Landwirtschaftsflächen.


Am Ende der sehr informativen Informationveranstaltung der FÖDL stand ein klares „Nein“ zum Konverterstandort Landstraßenäcker.

Die FÖDL wird alle demokratischen und sachgerechten Maßnahmen zur Verhinderung des Konverterstandortes Landstraßenäcker unterstützen.



 

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