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Neujahrsempfang 2014 der FÖDL


NeujahrsempfangAm Sonntag, den 26.01. trafen sich wieder einmal Freundeskreis und Gemeinderäte der FÖDL mit Einwohnern und Gästen zum traditionellen Neujahrsempfang im Rathaus Rheinhausen. Der Sitzungssaal war von Petra und Helmut Brand wieder mit viel Liebe und unter Verwendung von natürlichen Materialien aus unserer Gemarkung dekoriert worden. Zur Begrüßung wurde ein Glas Sekt angeboten und zur Stärkung standen wieder viele, leckere Häppchen bereit.
Peter Börzel begrüßte die Anwesenden, darunter auch Bürgermeister Martin Büchner. Dann übergab er das Wort an Thomas Zieger, der seine Ausführungen mit einem Gedicht begann. Danach gab er einen kurzen Rückblick über die Gemeinderatsarbeit im vergangenen Jahr mit dem Hinweis, dass in diesem Jahr die 5 jährige Legislaturperiode endet und somit wieder Gemeinderatewahlen anstehen. Die Gemeinderäte/innen der FÖDL können dann stolz auf eine nunmehr 25 jährige Mitarbeit im diesem Gremium zurückblicken. Er dankte dem Freundeskreis sowie den Gemeinderäten/innen der FÖDL für die Unterstützung sowie das gute Miteinander in der Vergangenheit, verbunden mit einem eindringlichen Appell, die FÖDL Liste auch bei den bevorstehenden Wahlen tatkräftig zu unterstützen.
Als nächstes ließ er noch einmal 25 Jahre Gemeinderatsarbeit Revue passieren, von den Anfängen, als die FÖDL bei den Wahlen auf Anhieb einen Achtungserfolg erzielte und gleich 4 Gemeinderäte stellen konnte bis heute, wo man sich etabliert hat und die Geschicke der Gemeinde als 2. stärkste Fraktion mit nun 7 Vertretern mitgestaltet. In den 25 Jahren seit 1989 standen viele wichtige Themen auf der Tagesordnung. U.a. der Verkehrslandeplatz Speyer, die Auskiesung unserer Gemarkung (Es sind immer noch weitere Konzessionsflächen zur Auskiesung vorhanden), der geplante Ausbau und die Entwicklung des Hafen Krieger und das geplante Gasdampfkraftwerk der Firma Intergen im Jahre 2000, sowie das vorgesehene Entertainementcenter im Gewerbegebiet Hammelsäcker (mit Spielhallen), die verhindert werden konnten, die Öffentlichkeitsarbeit, die Atompolitik mit dem atomaren Zwischenlager in Philippsburg, der Klimaschutz bei Planung und Entwicklung der Gemeinde mit dem Vorzug der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung, der Schutz unserer Landschaft, die Ortsumgehung Rheinhausen, die Planung von Neubaugebieten, sowie Dorfentwicklungspläne, eine Bürgerbeteiligung und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die Entwicklung des Freizeitzentrums Erlichsee, sowie die Schaffung von guten nachhaltigen Arbeitslätzen, der öffentliche Personennahverkehr, die Personalentwicklung beim Gemeindepersonal, der Erhalt von kommunalen Gebäude und Einrichtungen, sowie die Behebung des Sanierungsstaus. Nicht zuletzt erwähnte er auch die Insel Flotzgrün mit der BASF-Deponie, die derzeit eine Erweiterung erfährt, auf die wir rechtlich leider keinen Einfluss mehr nehmen können. Nachdem im Sickerwasser der Deponie Kontaminierungen nachgewiesen sind, werden derzeit die Grundwassermessstellen um die Deponie erweitert, dies liegt im Interesse der umliegenden Gemeinden und Speyer, die ihr Trinkwasser aus diesem Bereich beziehen. Mit den Langzeitfolgen dieser Deponie werden mit Sicherheit noch Generationen beschäftigen sein.
Die Finanzpolitik in der Gemeinden definierte Thomas Zieger als eine verantwortbare Haushaltspolitik, authentisch und mit Herz und Verstand, eben einzigartig für Oberhausen-Rheinhausen.
Bei den Haushaltsthemen für 2014 fasste sich er sich kurz, mit dem Hinweis auf die Homepage der FÖDL, wo Interessierte sich in aller Ruhe informieren können.
In der Folge ergriff noch Armin Scheurer, als Vertreter des BUND Bruhrain und FÖDL Unterstützer das Wort, um einige Erläuterungen zur Arbeit in unserem Gemeindebereich zu geben. Es wurde gerade in den letzten Jahren einiges an Pflegemaßnahmen auf der Gemarkung geleistet. Als Erfolg können wir heute in unserer Region eine prächtige Orchideenblüte, wie sie sonst erst wieder im Bereich des Michaelsberges vorgefunden wird und eine der größten Populationen von Laubfrosch, Springfrosch und Moorfrosch aufweisen. Es geht dabei aber nicht um einen Frosch oder eine bestimmte Pflanze sondern um die Zukunft und den Erhalt der Artenvielfalt generell. Prüfen will er in diesem Zusammenhang noch die Möglichkeit, an einem Förderprogramm der Bundesregierung zum Artenschutz teilzunehmen, das für die 30 wichtigsten Regionen im Lande aufgelegt wurde. Wir liegen inmitten in einer solchen Region. Helfer und Unterstützer bei den geplanten Arbeiten sind übrigens immer gern gesehen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit einer Mitgliedschaft.
Im Anschluss ging man dann zum persönlichen Meinungsaustausch über. Dabei fanden auch die aufgetischten leckeren Köstlichkeiten regen Zuspruch.
Einen besonderen Dank für deren liebevolle Zubereitung geht an Hildegund Brand, Jasmine Brand, Kati Korrmann, Marianne Rothardt, Annette und Karl Riegel und Margit und Martina Zieger. Danke auch an Petra und Helmut Brand für die tolle Dekoration. Und nicht zuletzt herzlichen Dank an unsere Gäste für ihr Kommen.

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